Die 5 Mythen über Recruiting in Tech Jobs

Die 5 Mythen über Recruiting in Tech Jobs

Recruiting in Zeiten von Fachkräftemangel – wie man durch Employer Branding die richtigen Kandidat:innen findet.

Employer Branding und Recruiting sind zwei Begriffe, die in jedem Unternehmen Hand in Hand gehen sollten. Denn ohne das richtige Branding werden nicht die richtigen Talente recruitet, was langfriste Auswirkungen auf das Business Development eines jeden Unternehmens haben kann.

Doch vor allem in der Tech Branche gibt es viele Mythen, die umhergehen und die heutzutage vermieden werden sollten. Bei unserem letzten Xing Puls HR-Event haben wir über genau das Thema mit Lars Fink von Get-in-it.de gesprochen. Als Gründer und CEO in der Branche kennt er beide Seiten der Medaille. Einmal die Seite der Unternehmer:innen, die versuchen ihre offenen Stellen zu besetzen, aber auch die Bedürfnisse der Tech Talente, die sich auf seiner Plattform tummeln.

Seine 5 Mythen über Recruiting in Tech Jobs sorgten für heiße Diskussionen:

 1. Wir brauchen Rockstars!

In vielen Stellenanzeigen finden wir „Rockstars“ und „Ninjas“ – also Menschen, die immer im Mittelpunkt stehen oder buchstäblich Spione sind. Nicht nur sind diese Beschreibungen schon tausende Male verwendet worden, wir sollten uns auch überlegen, ob wir wirklich mit Menschen zusammenarbeiten möchten, die in diese Profile fallen.

 2. Stellenanzeigen funktionieren

Tech Talente erhalten meist mehrere Angebote pro Tag. Sie müssen sich nicht aktiv bewerben. Stellenanzeigen sollten deshalb in der Branche immer nur einen Teil des Recruiting Mixes darstellen.

 3. Recruiter:innen lösen das schon!

Selbst wenn Recruiterinnen ein gutes Briefing bekommen (was selten ist), wünschen sich Teams und Abteilungen oft jemanden, der eine Reihe ganz spezifischer Erfahrungen und Fähigkeiten mitbringt. Die Chance ist allerdings ziemlich hoch, dass diese Person überhaupt nicht existiert. Statt „fertige“ Kandidatinnen zu erwarten, sollten wir z.B. eher nach Menschen mit einer Basis vielversprechender Skill Sets und Motivation suchen. Außerdem hilft es ungemein, wenn auch die Teams selbst ins Recruiting involviert sind, z.B. als Ansprechpartnerinnen für projektbezogene Fragen der Bewerberinnen oder im Peer Recruiting.

 4. Eine Arbeitgebermarke muss einheitlich nach außen wirken

Bei all dem flashy Marketing sollten wir nicht vergessen, dass Menschen, die unterschiedliche Berufe ausüben unterschiedlich ticken und deshalb auch unterschiedlich angesprochen werden müssen. Unternehmenswerte sollten einheitlich kommuniziert und gelebt werden, aber ein Student, der im Supermarkt die Regale einräumt, muss z.B. anders rekrutiert werden als jemand in der Buchhaltung desselben Supermarktes. Dasselbe gilt auch der Tech-Branche.

 5. Am Ende zählt das Gehalt

Klar, faires Gehalt ist ein Muss. Allerdings legt man sich wohl eher Steine in den Weg, wenn man versucht, nur über das Gehalt zu rekrutieren. Denn es gibt nicht nur immer Konkurrenz, die mehr zahlen kann, sondern das Interesse der Bewerber*innen an Projekten und Produkten gerät in den Hintergrund. Langfristig ist es besser mit anderen Vorteilen zu überzeugen.

Und, was ist Eure Meinung? Was haltet ihr von unseren 5 Mythen über Recruiting in Tech Jobs? Habt ihr noch weitere?

Falls auch Ihr Hilfe braucht beim Finden von Talenten, meldet Euch gerne bei uns.

Hier geht es zum Synnous Recruiting!

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