Remote Work im Ausland: Wenn Mitarbeitende auswandern

Remote Work im Ausland

Seit dem vergangenen Jahr ist den meisten Unternehmen klar: Unsere Mitarbeiter brauchen nicht viel mehr als einen Laptop und eine stabile Internetverbindung, um produktiv arbeiten zu können. In 2020 gaben knapp 30% der befragten Arbeitnehmer an, komplett remote zu arbeiten. Dabei nutzten einige die Chance, um ihren Schreibtisch ins Ausland zu verlagern.  

Warum sollte man sich als Arbeitnehmer also geographisch begrenzen, wenn man auch vom anderen Ende der Welt aus arbeiten kann?  

Doch Homeoffice und Palmenstrand ist nicht in jedem Fall möglich. Bestimmte Arbeitsbedingungen wie eine fehlende digitale Infrastruktur oder die Doppelbelastung durch Freizeit oder Familie können limitierende Faktoren sein.  

 

Die 183-Tage-Regelung 

Falls man einen langfristigen Aufenthalt im Ausland plant, sollte man die 183-Tage-Regelung beachten. 

Diese ist für Arbeitnehmer mit einem längeren Aufenthalt im Ausland und einem deutschen Arbeitgeber wichtig. 
Bleibt man bis zu 183 Tagen im Ausland, ist man weiterhin in Deutschland steuerpflichtig und es ändert sich nicht viel. Im Umkehrschluss wird durch diese Regelung die Vergütung eines ausländischen Arbeitnehmers nicht durch den deutschen Staat besteuert. Man sollte sich hier an den ausländischen Staat im jeweiligen Land wenden.
Zu beachten ist jedoch, dass das Arbeitsentgelt von einem in Deutschland ansässigen Unternehmen gezahlt werden muss. Der oder die Mitarbeiterin sollte zudem den Hauptwohnsitz in Deutschland behalten.  

Steuerrechtliche Regelungen sind bei Remote Work im Ausland außerdem individuell zu bewerten und können ziemlich kompliziert sein, daher ist es zu empfehlen sich vorher ausreichend zu informieren. 

Bei der Sozialversicherung sieht es ähnlich aus. Allgemein kann man jedoch sagen, dass wenn Remote Work länger als 3 Monate dauert und der Arbeitsort innerhalb der EU liegt, die Sozialversicherung im jeweiligen Tätigkeitsland zu verrichten ist.

 

Homeoffice mal anders 

Auch bei uns sieht das Arbeiten seit Corona ganz anders aus! Wir sind viel flexibler geworden und haben durch digitale Tools unseren Arbeitsalltag um 180 Grad gedreht.  

Dies haben wir nicht zuletzt auf einem Messebesuch auf der Thessaloniki International Fair 2021 bewiesen, bei dem wir als Aussteller unterwegs waren. Durch das tägliche Remote Work sind wir es gewohnt standortunabhängig zu arbeiten und konnten mal wieder unter Beweis stellen, dass eine dauerhafte Kommunikation gemeinsam mit der Anwendung digitaler Tools der Schlüssel für ein produktives ‚Auslandsoffice‘ ist.  

Auch bei den Weekly Teammeetings arbeitet das Synnous Team standortunabhängig aus verschiedenen Metropolen dieser Welt und kollaboriert mit Hilfe von digitalen Tools und einem strukturierten Arbeitsalltag. Ein Tool, welches das Synnous Team als stetigen Kommunikationskanal nutzt ist das Weekly. Dies fasst die wichtigsten To-Do’s einer Woche zusammen. Es dient als Überblick für alle Kollegen und Kolleginnen im Team. Falls Euer Team auch Unterstützung bei der digitalen Kommunikation braucht schaut Euch doch gerne mal auf unserer Beratungsseite um. 

 

 Geschrieben von: Karim Dadikhi

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